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Sehenswertes Südtirol

Kultur & Tradition



BergbauWelt Ridnaun Schneeberg

Heerscharen von Bergarbeitern förderten wertvolles Silber, Blei und Zink unter extremsten klimatischen und arbeitstechnischen Bedingungen zu Tage. Das Bergwerk schloss nach einer ruhmreichen Geschichte 1985 seine Tore. Heute bietet es als Schaubergwerk einzigartige und praxisnahe Einblicke in die Erzgewinnung von damals und heute. Dabei werden die Besucher von ortsansässigen Führern begleitet, die mit den Traditionen des Bergbaus bestens vertraut sind und zum Großteil von Knappenfamilien abstammen.

Sie tauchen mitten in die Welt des Bergbaus ein und erleben die gesamte Produktionskette vom Erzabbau über den mühsamen Transport bis zur Aufbereitung hautnah mit. Die originalen Anlagen sind noch funktionstüchtig und werden während den Führungen in Betrieb gesetzt.

Bergwerk Ridnaun SchneebergStollenBergbauWelt Ridnaun Schneeberg

Weitere Infos über Öffnungszeiten usw. finden Sie unter:

Südtiroler Bergbaumuseum Ridnaun - Schneeberg

Maiern 48 - I-39040 Ridnaun
Tel. (0039) 0472 65 63 64 - Fax (0039) 0472 656404
ridnaun.schneeberg@bergbaumuseum.it



Knappenkapelle St. Magdalena in Ridnaun

Knappenkapelle1480 von den Schneeberger Knappen erbaut und mit einem kostbaren Flügelaltar von Matthias Stöberl ausgestattet, ist das gotische Hügelkirchlein vor der Kulisse vergletscherter Hochgipfel sowohl ein landschaftliches wie ein kunsthistorisches Juwel.

Die Knappenkirche St. Magdalena darf mit Fug und Recht zu den ausgesprochen lieblich und malerisch in die Landschaft eingebetteten Gotteshäuser des gesamten Landes Tirol gezählt werden.

Ein Besuch dieser Kirche ist ein empfehlenswerter Kulturgenuss in einer geradezu einmalig reizvollen Landschaft.


Besichtigung:
von Mai bis Oktober
Montags von 16.00 - 17.00 Uhr
Im Juli und August zudem auch Freitags von 10.00 bis 11.00 Uhr.

 

BurkhardklammBurkhardklamm in Maiern

Ein Naturdenkmal besonderer Art befindet sich im Talschluss von Ridnaun: die nach dem damaligen Ministerialrat Burkhard benannte Klamm. Man erreicht die Klamm vom Museumsbereich in Maiern aus, in ca. 45 Minuten Gehzeit über einen bestehenden Steig, welcher in die Stubaier Alpen und zu den bekannten Schutzhütten „Grohmann", „Teplitz", „Becher" und „Müller" führt und insbesondere im Sommer von einer Vielzahl von Touristen genutzt wird.

Schon um die Jahrhundertwende, bis herauf in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg gab es einen so genannten „Trägerweg" durch die „Burkhartklamm" am Fernerbach.

BurkhardklammAm 18. August 1899 wurde dieser Weg in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste im Rahmen eines „Alpinen Festes" seiner Bestimmung übergeben. In Zusammenarbeit mit der Alpenvereinssektion Hannover wurde der Weg im darauf folgenden Jahr über Brücken bis zum Aglsboden weitergeführt. „Diese historische Tätigkeit und die Funktion der Träger in den Alpen ist in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend in Vergessenheit geraten. Auch der Trägerweg durch die Burkhartklamm wurde nicht mehr genutzt bzw. instand gehalten. In der Folgezeit ist der Weg dann vollständig verfallen und die Begehung der Schlucht ist zur Zeit nur mit alpinistischem Spursinn möglich.

Der Tourismusverein Ratschings hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen naturkundlichen Wandersteig anzulegen, der auf Teilstrecken dem alten folgt. Der Steig soll eine zusätzliche Attraktion und gleichzeitig alpiner Zugang zu den Schutzhütten für das Gebiet werden. Die Gesamtlänge des 1,1 Meter breiten Steigs beträgt 600 Meter. Im oberen Bereich eines großen Wasserfalls wurde der Fernerbach mit einer bogenförmigen Brücke überquert dann wieder den Fernerbach zur linken Seite hin. Wanderer können auf dem Steig eindrucksvolle Einblicke genießen.



Schloss WolfsthurnLandesmuseum für Jagd und Fischerei

In der prächtigen barocken Schlossanlage von Wolfsthurn können Sie auf drei Stockwerken drei verschiedene Ausstellungen erleben:

Im 1. Stock erhalten Sie reiche Informationen über Jagd und Wild, jagdliche Volkskunst und über die Fischerei; Im 2. Stock wird Ihnen auf dem Rundgang durch die Prunkräume des Schlosses mit der originalen Einrichtung die Geschichte von Wolfsthurn erzählt;
Im Kellergeschoß, das speziell für Kinder eingerichtet wurde, können unsere jüngsten Besucher auf spielerische Weise Wissenswertes über Tierstimmen und spuren, über Hirschgeweihe und Bärenhöhlen erfahren. 

Schloss Wolfsthurn
Mareit 5I-39040 Mareit / Ratschings
Tel. (0039) 0472 / 758121
Fax (0039) 0472 / 758121
E-Mail: jagdmuseum@provinz.bz.i
tInternet: www.provinz.bz.it 

Öffnungszeiten:

1. April bis 15. November
Dienstag bis Samstag: 9.30 bis 17.30 Uhr
Sonn- und Feiertage:
13.00 bis 17.00 Uhr
Montag geschlossen




Die Gilfenklamm

GilfenklammFelsenschlucht und Wassersturz

Am Eingang des Ratschingstals, beim Weiler Stange, hat sich der Bach eine enge Schlucht gegraben: die Gilfenklamm. Das Gestein ist hier weicher als der umliegende Fels: Es ist weißer Marmor und die Gilfenklamm die einzige Marmorschlucht Europas. Der Österreichische Alpenverein hat vor über 100 Jahren einen Fußweg durch die Schlucht angelegt, der die über 175 Höhenmeter mit Treppengängen und Brücken überwindet. Der Steig durch die wilde Klamm ist gut gesichert, Kinder können ihn gefahrlos begehen.

Was Kindern gefällt

Der Bach tost durch die enge Schlucht; Gischt sprüht, wo das Wasser gegen die Felswände donnert. Wasserfälle stürzen von Felsen herab, die gar nicht blendend weiß sind, wie man es von hellem Marmor erwarten würde: Das nasse Gestein ist von Moosen und Flechten grau, grün und schwarz eingefärbt; nur die Stellen, die das reißende Wasser blank gescheuert hat, und die Gesteinsblöcke im Bachbett blitzen weiß.
Dort, wo die Schlucht breiter ist und man auf ihren Grund hinunterkraxelt, können die kleinen Abenteurer das Wasser stauen, Kanäle bauen und kleine Teiche anlegen. Wie immer, wenn das nasse Element im Mittelpunkt des Ausflugs steht, heißt das: Es darf nach Herzenslust geplanscht werden!
(Quelle: © Oswald Stimpfl: Südtirol für Kinder. Ausflüge mit der Rasselbande. Folio Verlag, Wien/Bozen.)

Infos und Hinweise

Gehzeit:
klammaufwärts von Stange nach Jaufensteg 45 bis 60 Minuten
klammabwärts ca. 40 Minuten
Höhenunterschied: 175 m
Alter:
ab 4 Jahre
Informationen Tourismusverein Ratschings, Tel. +39 0472 760608
Geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober

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